Grundlagenmusik

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ARGO: Essel, Hoffmann, Stett
Wunderlich, Rom
Audience

Connections
Experimentelle Musik
Stephan Wunderlich
René Bastian
Hans-Leo Rohleder
Rolf Langebartels
SKOP Frankfurt

Verein für experimentelle Musik Darmstadt

Viele Jazz-Experimente

Arheilger Kunstfabrik auf neuen Wegen
Karl Eberhard im Darmstädter Echo September 1991

Allen Schmährufen, der Jazz in Darmstadt sei nur künstlich hochgezüchtet zum Trotz, scheint sich gegenwärtig eine vielseitige und eigenständige Szene innerstädtisch zu entwickeln. Spiegelbild dafür sind die zahlreichen Veranstaltungslokale und Aktivitäten rund um den Jazz.

Jetzt hat sich auch die Arheilger „Kunstfabrik", seit einigen Monaten unter neuer Regie, in der Initiativgruppe „Experimentelle Musik" der aktuellen Trends des Improvisierten Jazz angenommen. Eine fünfteilige Konzertreihe soll bis zum Januar als Schaufenster für junge Künstler aus Wiesbaden und Darmstadt dienen.

Zum Debüt stellten sich am Wochenende Hans Essel, Marit Hoffmann (beide Geige und Bratsche) sowie Thomas Stett (Klarinette) vom Improvisationstrio „Argo" in der Frankfurter Landstraße 173 vor. Sie spielten „Flüchtige Musik", ganz spontan und in ihrem Charakter nicht wiederholbar.

Ausgehend von der Vermutung, daß die traditionelle Jazz-lmprovisation und die zeitgenössische Komposition in einer tiefen Krise stecken, möchte die Initiativgruppe der Kunstfabrik nach neuen Mitteln suchen, um von den gewohnten Formen abzuweichen. Dirk Marwendel {diverse Saxophone). Uli Phillipp (Baß, Elektronik) und Wolfgang Schliemann (Perkussion) vom „Wiesbadener Improvisations Ensemble“ WIE schließen sich am 18. Oktober an. Am 15. November hat sich das Duo “GELD" (für „General Electric Language Districts") angesagt. Gespannt sein dürfen die Gäste am 13. Dezember auf Darmstadts Lokalmatadoren Christoph Nees (Saxophon und Klarinette) und Jürgen Wuchner (Baß). Sie spannen einen multikulturellen Bogen vom modernen Jazz zur Experimentalmusik - und natürlich wieder zurück! Mit dem Januarkonzert (17.) klingt die Reihe aus. Dann werden nochmals Uli Phillipp (Baß, Elektronik) und Heinz Peter Hofmann (gleiche Instrumente) dichte Klangteppiche weben.

Alle Veranstaltungen beginnen gegen 2OUhr.

DE Sep. 1991: Jazz Experimente