Grundlagenmusik

- Home - Grundlagenmusik - Visual Arts   Experimentelle Musik: Darmstadt - München -
- Essel - Saitensack - Zeitfalten - ARGO - Bildstörung - Kunstfabrik -
 




ARGO: Essel, Hoffmann, Stett
Wunderlich, Rom
Audience

Connections
Experimentelle Musik
Stephan Wunderlich
René Bastian
Hans-Leo Rohleder
Rolf Langebartels
SKOP Frankfurt

2000

Fußnoten: Improvisierte Musik im Kontext

Dezember 2/3 2000
ENSEMBLE H PooI
Joachim Zoepf, Georg Wolf, Wolfgang Schliemann, Ulrich Phillipp, Dirk Marwedel, Christoph Korn, Ulrich Böttcher u.A.

Mit als offene Bühne angelegten Werkstatt- und Gesprächskonzerten sowie einem Konzert des ENSEMBLE H Pool wird Fußnoten - improvisierte Musik im Kontext von der LAG Landesarbeitsgemeinschaft Jazz und Improvisierte Musik in Hessen e.V. - bereits zum vierten Mal aufgelegt. Nach den Veranstaltungsorten Frankfurt und Wiesbaden nun zum zweiten Mal in Darmstadt, jetzt in Kooperation mit dem Verein für experimentelle Musik Darmstadt. Der vielgestaltigen Praxis improvisierter Musik jenseits von Jazz und Neuer Musik wird mit dieser Veranstaltungsreihe besonders dadurch Rechnung getragen, dass sie neben der freien musikalischen Assoziation ausdrücklich auch dem gedanklichen Austausch Raum bietet. Musik ad hoc: offene Bühne für spontan gebildete Ensembles und offene Gesprächsrunden. MusikerInnen, die mitspielen wollen, treffen sich eine Stunde früher zu den notwendigen Verabredungen.

Zeitfalten

November 17 2000
Hans Essel
Hans Essel, Edith Rom, Stephan Wunderlich

Der Vorgang der Tonaufnahme und zeitversetzten Wiedergabe wird von Hans Essel seit Jahren musikalisch untersucht. Das Feld der möglichen Beziehungen zwischen Jetztzeit und Vergangenheit, zwischen musikalischer Eigenzeit und Realzeit wurde entfaltet. Auch hier findet jetzt eine Erweiterung durch das Spiel im Ensemble statt, also Entwicklung von Zusammenspiel. Komposition durch Klangerzeugung, Aufnahme, Schnitt, Überlagerung und Wiedergabe in einem improvisatorischen kooperativen Prozess.

Sriptophonie

Oktober 20 2000
Hans Rudolf Zeller
Hans Rudolf Zeller, Edith Rom, Stephan Wunderlich, Ferdinand Dörfler

Der Musikwissenschaftler, Medienkomponist und Publizist Hans Rudolf Zeller stellt seine Arbeiten zum Projekt „Schrift-Laut-Musik“ vor. Die Stücke unter dem Titel „Scriptophonie“ werden von wechselnden Spielerbesetzungen realisiert (Ensemble für experimentelle Musik München: Edith Rom, Stephan Wunder­lich, Hans Rudolf Zeller und Ferdinand Dörfler). Zeller entwickelt seit fast vierzig Jahren, ausgehend von der Schwierigkeit von Nota­tion und deren „Zeichen“, das künstlerische Konzept einer Schrift-Laut-Musik. Kompositorische Prozesse werden spielerisch Gegenstand von Komposition, allerdings mit stark improvisatorischen Aufführungen. Zeller führte in Darm­stadt bereits 1993 Stücke für Diascriptor und Stimme vor.

"ZEITspannen"

June, 16 2000
Erika Enders, Hans Essel and Heike Krebs Bechtel

Installation/Werkprozess
Licht und Dunkel
Bewegung und Linie
Klang und Stille
Anfang und Ende
Raum und Zeit

"Arrived"

May 19 2000
Hans Leo Rohleder et al.
"ARRIVED" für Jürgen Gottschalk
Komposition für optische Instrumente und Stimmbänder
Hans-Leo Rohleder & dada-art-orchestra
Essel, Raiß, Rom, Springer, Tachtatzis, Wunderlich

Maxwell's Dämon

April 14 2000
(Ulrich Böttcher, Uwe Buhrdorf, Ulrich Phillipp)

"Maxwells Dämon spielt Musik. Improvisierte Musik. Elektroakustische Musik. MD spielt seit 1994 Musik. MD spielt mit den Möglichkeiten elektronischer Klangbearbeitung. Live. MD spielt ein musikalisches Feld. MD sind Drei. MD ist eine Band". Maxwells Dämon hat sich im Laufe der Jahre ein eigenständiges Klangszenario entwickelt, in dem perfektes Zusammenspiel spontan gelingt.Sie spielen eine abstrakte, aber spannend schöne Musik, bei der das komplexe Klangmaterial souverän eingesetzt wird.

"ANIMATES"

March, 31 2000
David Chiesa & Ly Thanh Tiên

Der Bassist David Chiesa und der Tänzer und Klangpoet Ly Thanh Tiên haben unter dem Titel ANIMATES einen komplexen Raum für Improvisation entwickelt. ANIMATES ist ein vielschichtiger Raum aus Musik, Tanz und vielsprachiger Poesie, und ein kleiner Klangautomat ist auch dabei. Beide Künstler betrachten die Inspiration des Augenblicks und die spontane Reaktion auf die Umgebung als wichtigste Kräfte für Improvisation. Dabei beherrschen sie ihr Material virtuos.