Grundlagenmusik

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ARGO: Essel, Hoffmann, Stett
Wunderlich, Rom
Audience

Connections
Experimentelle Musik
Stephan Wunderlich
René Bastian
Hans-Leo Rohleder
Rolf Langebartels
SKOP Frankfurt

2001

Right After

Friday, December 14, 2001 21h
Domenico Sciajno (Laptop) and Giuseppe Ielasi (electronics) Elektroakustische Improvisationen und Kompositionen (Laptop und Elektronik).

Guiseppe Ielasi begann ebenfalls als Gitarrist und wandte sich dann der elektronischen Klangerzeugung und Raumeffekten zu. Domenico Sciajno studierte instrumentale und elektronische Komposition und Kontrabass. Er beschäftigt sich mit Zufallsereignissen und deren Verarbeitung mit Computern und Elektronik.

Video d'Ameublement

Friday, November 16, 2001 21h
Hans-Leo Rohleder and dada-art-archestra

Dazu Rohleder: „Nach der "Musique d'Ameublement" von Erik Satie und nach der "Peinture d'Ameublement" von Yo Savy (alias YO Sermayer) Rrose Sélavy (alias Marcel Duchamp) hier nun das "Video d'Ameublement" von Leo Leonidas (alias Jack Thot) alias Hans-Leo Rohleder. Diese Aktion ist John Cage gewidmet, der im Au-gust 1992 starb und dessen Stimme ich zur Herstellung des Videobandes benutzte. ALPHABET: »Es treten drei Geister auf und sie begegnen vielen anderen Geistern und sie kommen in Kontakt mit Dingen, die dadurch bestimmt werden, daß das Alphabet Zufallsoperationen unterzogen wird. Das ist manchmal sehr vergnüglich. Je-desmal, wenn einer der Hauptgeister allein ist, liest er aus seinen Schriften. Satie siebenmal, Duchamp dreimal und poor joist nur zweimal.« (John Cage)“

Improvisation

Friday, November 2, 2001 21h
Annette Krebs (guitar), Taku Sugimoto (guitar)

Annette Krebs studierte klassische Gitarre und entdeckte bald die Improvisation zur Erforschung der Klangmöglichkeiten der elektroakustischen Gitarre bezüglich Strukturen, Raum, Geräusch und Material. Taku Sugimoto begann als Gitarrist und bewegte sich über Rockmusik, Free Jazz, improvisierte Musik und klassische Avantgarde zu einer eigenen eher ruhigen Klangvorstellung. In Japan begann die Zusammenarbeit des Duos.

Tractus Tractus

Freitag 15. Juni 2001, 21h
René Bastian. Ensemble für experimentelle Musik:
René Bastian, H.Essel, E.Rom, S.Wunderlich

In diesem Projekt werden Grundelemente elektronischer Musik (Rauschen Knacken, Sinustöne) aus “Parasiten” normaler HiFi-Anlagen erzeugt und in musikalischem Zusammenhang spielbar gemacht. Die Spieler benutzen diese von Bastian entwickelten Methoden zur Realisierung einer “elektronischen musique concrête”.

ORHANYOJ

Freitag 18. Mai 2001, 21h
OR-Ton-Film-Corporation: 4. Quartett zu Film Nr. 14
Otfried Rautenbach und Berlin-Terzett Harry Ansorge, Ole Jarchov, Nicky Young

Das Quartett wurde 1998 von Ole Jarchov im Raum für Kunst und Neue Musik >>NY<< in Berlin gegründet. Keiner der vier Spieler (Harri Ansorge, Ole Jarchov, Otfried Rautenbach, Nickolaus Young) ist auf den Blechblasinstrumenten ausgebildet. Gespielt wird improvisierend zu Filmen der OR-TON-FILM-Corporation Heidelberg oder zu Diapositiven, also in verdunkelten Räumen. Der Heidelberger Experimentalfilmer, Graphiker, Fotograph und Musiker Otfried Rautenbach entwickelt seit langem Konzepte für Aufführungen, die unprätentiös gängigen Vorstellungen zuwiderlaufen und dabei oft einen rauen Charme entfalten. Das “Berlin-Terzett” nutzt die Gelegenheit und führt konzeptbasierte Improvisationen vor.

Im Freien

Freitag 20. April 2001, 21h
Stephan Wunderlich. Ensemble für experimentelle Musik
Jörg Burkhard, Hans Leo Rohleder, Edith Rom, Stephan Wunderlich

Ein wesentliches Element der Arbeit von Stephan Wunderlich und Edith Rom ist die Infragestellung allgemein anerkannter Voraussetzungen von Kunst. Gesicherte Erkenntnis lassen sie nicht gelten. “Im Freien” ist ein neues Stück, entwickelt für diese Aufführung, das die definierten Grenzen von Aufführung auflöst, und so Auseinandersetzung mit neuen Situationen ermöglicht. Dies aber nicht verbissen, sondern eher mit Leichtigkeit, Spiel und Heiterkeit.

blick vom gutenberg ins digital

Freitag 23. März 2001, 21h
Jörg Burkhard Drucksachen und Sampler

Jörg Burkhard aus Heidelberg führt ein neues Stück für Drucksachen und Sampler vor: Der Schöpfer des GELD, des General Electric Language District, sonst für inhaltlich und formal rücksichtslose Texte bekannt (Zitat taz: Wir können ihm, selbst wenn die Magengrube mitunter schmerzt, dafür dankbar sein, dass er unsere festgefahrenen Denkbahnen immer wieder von ganz unten zu sprengen weiß.), zeigt uns diesmal eine eher zarte Textinstallation, den Blick vom Gutenberg ins Digital.

TIME-ADJUST 4/28

Freitag 23. März 2001, 21h
Norbert Koczorski: Zeitgestaltung

Norbert Koczorski (Zeitgestaltung) spielt seine Amplituden-Komposition “TIME-ADJUST 4/28”, ein Raum- und Zeitspiel für vier Uhren und einen Menschen. Koczorski, früher in der Kunstfabrik aktiv, beschäftigt sich seit längerem mit Zeitprozessen.